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Beratungs und Koordinierungsstelle im Pflegestützpunkt |
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Geschrieben von Administrator
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Dienstag, 12. Februar 2008 |
- Wer pflegt meine kranke Mutter
- .....bringt mir Essen auf Rädern?
- .....betreut meine verwirre Tante für ein paar Stunden?
- .....unterstützt mich bei der Versorgung meiner pflegebedürftigen Angehörigen?
- .....hilft mir bei der Suche nach einem Heimplatz und bei der Erledigung aller Formalitäten?
- Wie kann ich das alles bezahlen?
- Was kann ich für meine Sicherheiten tun?
- Wo kann ich mich aussprechen und Erfahrungen austauschen?
Sprechzeiten:
Bendorf:
täglich von 8.00 bis 14.00 Uhr
außer mittwochs
nachmittags nach Vereinbarung
Tel.: 0151 14075404
Vallendar:
mittwochs von 10.45 bis 11.45 Uhr
in der Verbandsgemeindeverwaltung
Zimmer 016
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Ursula Mund (Dipl. Sozialarbeiterin)
Als Beratungs- und Koordinierungsstelle im Pflegestützpunkt Bendorf-Vallendar ist es meine Aufgabe Ihnen Hilfen und Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Betroffene und Angehörige bewegen, anzubieten und nach Wunsch konkrete Lösungswege aufzuzeigen. Die Beratungs- und Koordinierungsstellen arbeiten nach dem Prinzip des Case Management.
1996 wurden im Zuge des Landespflegehilfegesetzes von Rheinland-Pfalz zur Verbesserung der Versorgungsstruktur im ambulanten Bereich flächendeckend Beratungs- und Koordinierungsstellen an die Ambulanten-Hilfe-Zentren (Sozialstationen) angegliedert.
Im September 2007 wurde der Verbleib der Beratungs- und Koordinierungsstelle bei der Ökumenischen Sozialstation Bendorf-Vallendar e.V. durch die Pflegekonferenz der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz erneut für weitere 5 Jahre bestätigt.
In Zukunft wird es immer mehr allein stehende, ältere und hochbetagte Menschen geben, die neben Familie und Angehörigen auf die Unterstützung von ambulanten Diensten angewiesen sind. Auch das Angebot an ambulanten Diensten immer breiter und für den Einzelnen unübersichtlicher. Dies macht es für Betroffene, Angehörige und vom Gericht bestellte Betreuer wichtig, sich umfassend über vorhandene ambulante Dienste, teilstationäre und stationäre Einrichtungen sowie deren Finanzierungsmöglichkeiten informieren zu können und gegebenenfalls praktische Unterstützung bei der Organisation dieser Hilfen zu erhalten. Viele der Angehörigen pflegen ihre kranken Familienmitglieder über lange Zeit bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Diese Menschen benötigen besondere Unterstützung durch z.B. entlastende Gespräche, Vermittlung in Selbsthilfe- und Angehörigengruppen oder konkrete Entlastung durch Nachbarschaftshilfe, Pflegedienste, Kurzzeit- oder stationäre Pflegeangebote.
Da diese Aufgaben ein immer größer werdendes Spektrum einnehmen, wurden die gut funktionierenden Beratungsstellen in PFLEGESTÜTZPUNKTE umbenannt und personell erweitert. Je eine Beratungs- und Koordinierungsstelle der Sozialisation und eine Pflegeberatung aus den Reihen der Krankenkassen teilen sich seit dem 01.01.2009 den Umfang von 1,5 Stellen im Pflegestützpunkt. Auch die Räumlichkeiten, die in den meisten Fällen direkt bei den Sozialstationen zu finden waren, mussten jetzt vergrößert und an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.
Auch im Pflegestützpunkt gilt es weiterhin Menschen mit persönlichen Einschränkungen zu unterstützen, in ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können und konkrete Hilfe bei Formalitäten wie Antragstellungen (z. B. Pflegegeld, Finanzierung der Heimkosten, Schwerbehinderten-Ausweis, und ähnliches) zu leisten.
Auch wenn noch kein konkreter Hilfebedarf besteht, sondern nur der Wunsch nach Sicherheit und Informationen über Angebote und Vorsorgemöglichkeiten im Vordergrund steht, stehen die MitarbeiterInnen des Pflegestützpunktes als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Inanspruchnahme ist für alle Bürger kostenfrei. Sie werden neutral, trägerübergreifend unter Wahrung der Schweigepflicht beraten.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. April 2010 )
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